Smart Cities & Regions-Projekt

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Die gesamte Donauregion wird immer stärker miteinander verbunden und dabei ergeben sich neue gemeinsame Herausforderungen für die Zukunftsausrichtung. Eines der dabei hoch relevanten Themen ist die kluge und technologie-unterstützte Steuerung von regionalen und städtischen Leistungen mit dem Ziel einer möglichst effektiven Ressourcen-Nutzung – gemeinhin als „Smart Cities & Smart Regions-Konzepte“ bekannt.  Das EEDF hat sich zum Ziel gesetzt, die Regierungen der Städte und Länder dabei, zu unterstützen eine strukturierte Übersicht zur multi-sektoralen Implementierung von „Smart Cities“ und „Smart Regions“-Konzepte zu erstellen. Dadurch sollen ganz konkrete Projekte in allen Donauländern zur Umsetzung gelangen. Das Ziel:  mehr Investitionen, Arbeitsplätze, Kooperationen und Wissenszugewinn sowie die Stärkung bzw. Weiterbildung der mittelständischen Unternehmen in den modernen Anwendungsbereichen ihres Fachgebiets. Das generierte Wissen aus dem Projekt wird multipliziert und an alle Stakeholder im Donauraum verteilt. Wir arbeiten an einem Vorschlag zur Projektumsetzung in zwei Phasen. Die erste Phase besteht aus Datenerhebung, der Generierung einer Strategie zur multi-sektoralen Implementierung und die Suche und Auswahl von Umsetzungsregionen und -partner. Die zweite Phase hat die reale Projektumsetzung in den 12 Donauländern als Kernpunkt. Pro Land soll mindestens ein Projekt umgesetzt werden und mit dem Wissenstransfer aus anderen Ländern sollen in Folge mehrere bereits in anderen Ländern umgesetzten Lösungen multipliziert werden.

 


 

Klima-Neutralität für Infrastrukturmaßnahmen im Donauraum:

Durch die KLIMA-ALLIANZ haben wir die perfekte Möglichkeit aufgebaut, infrastrukturelle Maßnahmen klimaneutral zu stellen. Dabei geht es z.B. um den Bau von multimodalen Terminals, Hafenausbauten, Flussbettvertiefungen und dergleichen, die durch die KLIMA-ALLIANZ klimaneutral gestellt werden können. Momentan werden Kontakte zu relevanten GesprächspartnerInnen und EntscheidungsträgerInnen hergestellt, um die KLIMA-ALLIANZ als Unterstützung zur Erreichung der Klima-Neutralität für Infrastruktur-Maßnahmen im Donauraum bereitzustellen.

 


 

Studienerstellung der Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß von Verbesserungen der Hafen-Infrastruktur im Donauraum

Aktuell laufen Vorbereitungen für die Erstellung einer Studie zu folgendem Thema: Wie wird der CO2-Ausstoß positiv beeinflusst, wenn Frächter die Häfen in Koper, Rijeka, Constanza etc. mit der Gesamtkapazität nutzen? Die Vermeidung des Frachtschiffsverkehrs in den Norden Europas und der anschließenden multimodalen Verteilung nach Zentraleuropa steht dabei als Vergleichsgröße zu Diskussion. Gemeinsam mit internationalen Logistik-ExpertInnen werden Messgrößen und Wechselwirkungen momentan erhoben und anschließend veröffentlicht. Ziel der Studie ist die Bewusstmachung der Bedeutung schiffsinfrastruktureller Maßnahmen im Donauraum.

 


 

 

Outline für Post-Graduate-Lehrgang „Master of the Danube Studies“

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten im Donauraum und Gesprächen mit BildungsexpertInnen entsteht ein Grundsatzpapiers für Aufbau und Inhalte eines Post-Graduate-Lehrgangs „Master of the Danube Studies“. Dabei arbeiten wir eng mit der Europäischen Donau Akademie Ulm,  der Donau-Universität Krems und weiteren Know-How-TrägerInnen aus dem gesamten Donauraum zusammen, um eine Basis für die Entwicklung der Curriculums und für die Umsetzung mit Partner-Universitäten herzustellen.

 


Internationalisierung der KLIMA-ALLIANZ zur Erreichung von Energieeffizienz und Klima-Neutralität für Unternehmen im Donauraum:

Über 100 TeilnehmerInnen aus über 20 Ländern nahmen am Auftakt des „DANUBE MACRO REGION BUSINESS FORUM 2016“ am 12. September 2016 im OSCE-Ratsaal der Wiener Hofburg teil. Die im Rahmen des EEDF – EUROPEAN ECONOMIC DANUBE FORUM vom SENAT DER WIRTSCHAFT und SECI-Southeast European Cooperative Initiative organisierte Auftaktveranstaltung fokussierte auf das Thema der Ökologisierung der Wirtschaft und wie sie die Wettbewerbsfähigkeit des Donauraums fördern kann.

Den Abschluss bildete die Annahme einer „Declaration“, die einstimmig Zustimmung fand und in der die vom SENAT entwickelte KLIMA-ALLIANZ zur Anwendung im Donauraum bereitgestellt wird. Die TeilnehmerInnen, darunter hochrangige RepräsentantInnen der EU-Kommission, der EU-Strategie für den Donauraum, Botschafts-RepräsentantInnen, sowie die PräsidentInnen von 13 Handelskammern aus den Donauländern und nicht zuletzt die anwesenden UnternehmerInnen zeigten sich von der Qualität der Veranstaltung am 12. September 2016 beeindruckt.  Die „Deklaration“ wurde an die Handelskammerpräsidenten im Donauraum übermittelt, damit sie auf diese Weise in der Unternehmerschaft des Donauraums umfassend verteilt wird und alle Unternehmen die Möglichkeit haben, die KLIMA-ALLIANZ zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.

 


 

ZAG – Zukunft aktiv gestalten

Das in Österreich entwickelte und mit dem Europäischen Trainingspreis ausgezeichnete Demokratieplanspiel „ZAG-Zukunft aktiv gestalten“, mit dem 15-16 jährige Jugendliche demokratiepolitische Prozesse spielerisch verstehen lernen, wird für die Verwendung im Donauraum bereitgestellt. Aktuell läuft die Evaluierung der Möglichkeiten, wie dieses Tool für die Politische Bildung im Donauraum genutzt werden kann, vor allem in Ländern, die sich in den Beitrittsverhandlungen befinden. Es gibt dazu Gespräche mit der Wirtschaftskammer in Serbien für die Umsetzung eines Pilotprojekts, das als Basis für den Roll-out in den Ländern Südosteuropas dienen soll.

 


 

Logistik-Equipment: Dimensionierungen müssen diskutiert werden dürfen!

Im Zuge der Arbeitsgespräche im Rahmen des EEDF wurde festgestellt, dass ein ganz besonders heikles Thema auf Dauer nicht länger ignoriert werden kann und aktiv angesprochen und thematisiert werden muss. Das betrifft die Höhen, Längen und Breiten des momentan in Verwendung befindlichen Logistik-Equipments. Durch geringfügige Veränderungen ergeben sich dramatische Optimierungspotenziale. Aber bereits kleine Veränderungen haben ungeahnte Auswirkungen auf die Gesamtsystematik – von der Höhe von Fluss- und Straßenbrücken, über Schifffahrtsrinnen-Tiefen, Maximalbeladungen, Dimensionierungen von multimodalen Terminals inkl. Kränen, Laderampen u.v.m. Im Rahmen der Arbeitsgruppen des EEDF wird diskutiert, wie dieses Thema sinnvoll Berücksichtigung finden kann.