„Smart Danube Region“ bedeutet: Kluge Konzepte mit Wirtschafts-Impact länderübergreifend implementieren

Das EEDF-EUROPEAN ECONOMIC DANUBE FORUM formuliert beim Jahressymposium einen holistischen Ansatz zur effektiven Etablierung von Smart-City und Smart-Region-Konzepten im gesamten Donauraum.

Wien – Am 6. Oktober 2017 schloss der SENAT DER WIRTSCHAFT die Danube Macro Region Business Week, die mit dem Ökologie-Schwerpunkt am Montag begann, mit dem Jahressymposium des EEDF ab, das unter dem Motto „Smart Danube Region“ stand. In der Diplomatischen Akademie Wien begrüßte als Hausherr Botschafter Dr. E. Brix in seiner neuen Funktion als Direktor über 100 Gäste, die auf Einladung des SENAT gekommen waren, um Detailinformationen zu den geplanten Projekten zu bekommen.

Dr. Erhard Busek leitete gemeinsam mit SENATs-Vorstandsmitglied für Intern. Beziehungen, Gabriele Stowasser, und dem Repräsentanten der EU-Kommission, Dr. Johann Sollgruber, ein und zeigte die Notwendigkeit für kluge Lösungen, um den Donauraum schnellstmöglich mit dem auszustatten, was für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung notwendig ist. Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte und den aktuellen Status der SENATs-Initiative EEDF führte GF-Operations Jochen Ressel einen Dialog mit dem international tätigen Smart-City-Architekten Prof. Dr. Rames Biswas, bei dem das neu entwickelte „Smart Danube Region“-Konzept dargestellt wurde. Er zeigte, dass es für die erfolgreiche Etablierung smarter Konzepte einen Umsetzungsplan braucht, der subsektorale Ansätze miteinander verbindet, Mittelstands-Unternehmen fachlich weiterbildet, aber auch wirtschaftlich miteinbindet, und für nachhaltige Entwicklung nicht nur in Städten, sondern auch ländlichen Gebieten sorgt.

In anschließenden Roundtable-Gesprächen wurden konkrete Projekte dargestellt und Inputs von Gästen gesammelt, wie auch die Bedeutung der Einbindung der Menschen besprochen, die von den Projekten betroffen sind und welche Rolle Crowdfinancing-Kampagnen dabei spielen können.

Damit wurde zu einem höchst kompetenten Podium zu Finanzierungsfragen übergeleitet, bei dem Dipl.-BW Jürgen Raizner als CEO des Steinbeis-Transferzentrums, Ing. Daniel Horak als Co-Founder der Crowdfinancing-Plattform CONDA, Dir. Günter Bergauer vom Bankhaus Schelhammer & Schattera sowie Dr. Andreas Strasser von der Hypo NOE Group ihre Sicht auf mögliche und notwendige Strukturen zur Projektrealisierung hingewiesen wurde. Dr. Strasser zeigte, dass eine Bank wie die Hypo NOE Group der optimale Partner sein kann, um einen Fond zu managen und Produkte aufzulegen, die für institutionelle wie auch PrivatinvestorInnen relevant ist, um nachhaltige und ökologisch relevante Smart-Konzepte zu finanzieren, aber auch um durch rückfließende Erlöse daraus Rendite zu generieren. Bankhäuser, wie Schelhammer & Schattera können aufgrund ihrer nachhaltigen Ausrichtung daran sinnvoll partizipieren. Crowdfinancing kann im Zuge dessen als sinnvolles Instrument genutzt werden, um die Awareness zu steigern und die Einbindung der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Schlussendlich können sich auch Unternehmen, die an der Umsetzung partizipieren, in eine solche Struktur z.B. über das Steinbeis-Transferzentrum einbringen. Im Rahmen des EEDF wird nun die Realisierung dieser Fondstruktur in Angriff genommen, um die konzipierten Projekte InvestorInnen zugänglich zu machen und so die Umsetzung voranzutreiben.

Abschießend wurde anhand der Vienna Airport Region als Best-Practice-Beispiel gezeigt, wie gezielte Entwicklungsarbeit großartige Ergebnisse zeitigen kann. Mag. Wolfgang Scheibenpflug, Vizepräsident Real Estate des Vienna International Airport, zeigte die Rahmenbedingungen, die Ausgangslage und die erreichten Ergebnisse auf, was die Wirtschaftsleistung dieser Region, die geschaffenen Arbeitsplätze und die Einbindung von angesiedelten Unternehmen betrifft. Ing. Wolfgang Haider (Prokurist, Borealis AG), Ing. Wolfgang Ernst von der OMV AG, Mag. Fritz Lehr (Vorstand, Wiener Hafen) und Univ.Prof. DI Dr. F. Zibuschka (Vorstand Regional Consulting) zeigten im Anschluss, wie die Einbindung verschiedener Unternehmen in das Projekt gelang.

Mit diesem Jahressymposium gelang zweifellos ein weiterer bedeutender Weiterentwicklungsschritt für konkrete Projekte. SENATs-Geschäftsführer-Operations Jochen Ressel fasst zusammen: „Wir konnten die Projekte vorstellen, eine mögliche Finanzierungsstruktur definieren und Unternehmen anbinden, die bei der Realisierung konkret partizipieren können. Daran werden wir jetzt mit voller Energie weiterarbeiten!“